Samstag, 17. November 2007

Die Sonne bricht durch!

Die Ewige Stadt wollte mich natürlich nicht als treue Anhängerin verlieren und so präsentierte sie sich ab Samstag in strahlendem Sonnenschein. Sascha wollte nun doch in die Vatikanischen Museen und plötzlich sah ich mich mit dem Vorwurf konfrontiert, dass ich die Bedeutung und den Zusammenhang mit der Sixtinischen Kapelle falsch dargestellt hätte. (à la: Die Sixtina will ich natürlich sehen, aber dass ich dafür in die Museen muss, war mir nicht klar!)

Wir standen also früher auf und waren um kurz nach neun am Risorgimento, was definitiv (und logischerweise!) zu spät war: Auch wenn keine Saison war: Es war Wochenende und voll. Zum Glück hatte Sascha keine große Lust, sich noch anzustellen und so verzichteten wir letztendlich auf die Museen. Natürlich heißt das für alle Zeiten, dass ICH schuld bin, dass ER die Sixtinische Kapelle nicht gesehen hat... ;o)

Stattdessen besichtigten wir die Papstgräber und fuhren dann mit der Metro zu Barberini. Die Kapuzinergruft mit den Skeletten waren genau wie Spanische Treppe und Fontana di Trevi Pflicht! Natürlich auch das Pantheon, das wir bislang eher bei meinen Eis-Eskapaden in nächtlicher Stille gesehen hatten. Von dort aus schlenderten wir zum Piazza del popolo, gingen kurz auf die Aussichtsplattform und dann wieder zum Obelisken, wo Bernhard zu uns stieß. Der touristischen Sehenswürdigkeiten war ja noch kein Ende, so hieß es Abmarsch zum Bocca della verità und von dort im Rahmen des Klara-Spezial-Touristen-Programms zum Protestantischen Friedhof. Meine Begeisterung (die auch die Carolas und Verenas war!) konnten die Herren nicht völlig teilen, aber ich glaube, auch auf sie wirkte der stille Ort.

Es war später Nachmittag geworden und damit Zeit, nach Hause zu fahren. Zumal wir noch groß einkaufen gingen. Schließlich kochten wir Lasagne für die WG am Abend und sollten auch Mitbringsel mitbringen. (Ich schleppte sechs Gläser Artischocken heim, was auch noch problematischer wurde...)

Das gemeinsame Kochen ging nach einer kleineren Prügelei (Nagut, eher Balgerei) zwischen Sascha und mir doch sehr harmonisch und machte wirklich Spaß. Genau wie das köstliche Essen und der gute Wein. Dolce Vita pur...

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